Trainingsauftakt oder aber auch Peter Koch redet Tacheles !!
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2011 Ein Blogrückblick
Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.
Hier ist eine Zusammenfassung:
Das Sydney Opera House bietet Platz für 2.700 Konzertbesucher. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 10.000 mal besucht. Das entspräche etwa 4 ausverkauften Konzertveranstaltungen im Sydney Opera House.
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Minus drei !!!
Liebe Freunde, das detaillierte Ergebnis der Abstimmung beim Frankfurter Bürgerhaushalt liegt jetzt vor. Für meinen Vorschlag „Überdachung der Südtribüne im Stadion am Bornheimer Hang“ gab es 89 Pro-Stimmen, 92 Contra-Voten und 4 Mal die Wertung Neutral. Das ergibt einen Saldo von -3, das bedeutet Platz 940 von 1328 Vorschlägen.
Angesichts dieses Ergebnisses bleibt mir nur, mich in aller Form zu entschuldigen. In völliger Verkennung des Grades der Bereitschaft der FSV-Fans, sich für ihre Belange politisch engagieren zu wollen, habe ich ein blitzsauberes Eigentor geschossen. Nicht nur, dass das Dach klar abgelehnt wurde – fatalerweise haben es gleich drei Gegenvorschläge, die gegen den FSV bzw. den Profifußball gerichtet sind, in die Top 100 geschafft und werden im März im Bürgerforum diskutiert. Der einzige Trost ist, dass die Beteiligung bei diesen Gegenvorschlägen so jämmerlich gering war, dass sie nicht einmal ansatzweise als repräsentativ gelten können. Zudem sind sie inhaltlich dermaßen hanebüchen, dass sie wohl mangels Substanz von der Verwaltung einkassiert werden dürften.
Doch zurück zur Analyse des Ergebnisses für meinen Vorschlag. Als ich die Idee entwickelte, beim Bürgerhaushalt einen Vorschlag einzureichen, hielt ich es für realistisch, dass sich 500 FSV-Fans daran beteiligen, 200 war mein Minimalziel. Die Ergebnisse zeigen, dass wir mit 200 Pro-Stimmen auf Platz 4 gelandet wären. Schon mit 224 Pros wären wir Spitzenreiter geworden und hätten ein nicht zu übersehendes Zeichen gesetzt.
Warum das nicht möglich war, mag verschiedene Gründe haben: Die Beteiligungsphase war relativ kurz. Vielleicht hat nicht jeder davon gewusst. Viele FSV-Fans kommen nicht aus Frankfurt und durften sich nicht beteiligen. Viele ältere Leute haben/können kein Internet. Die aktuelle sportliche Misere hat alles andere in den Schatten gestellt.
Reicht das aus zu erklären, wieso nur 89 Personen aus dem Umfeld es FSV sich aufraffen konnten, da mitzumachen? Offen gestanden, habe ich diesbezüglich nur die Erklärung, dass es der Mehrheit offenbar egal ist, ob sie ein Dach über dem Kopf hat oder nicht. Komisch, das hatte ich immer ganz anders aufgefasst.
Wie auch immer, jetzt ist zumindest klar, dass sich niemand mehr über den Zustand des Stadions zu beschweren braucht. Und für mich ist klar, dass ich meine Aktivitäten beim FSV nun ebenfalls auf das rein konsumierende Zuschauen beschränken werde. Sich in einer Weise zu engagieren, die über das Rufen von Parolen im Block hinausgeht, ist offenbar zwecklos. Schade.
Viele Grüße
Andreas Wörner
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Billiger als eine Domina !!!
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