Aus is´s ohne Aziz

Das ist das Ende der Welt, wie wir sie kannten: Unser Edelstürmer Aziz Bouhaddouz verlässt den FSV zum Saisonende. Diese hiobsmäßige Hammerbotschaft ereilte mich gestern Abend völlig unvorbereitet per Videotext und haute mich förmlich aus den Schlappen. Leberhaken, Knockout und Kernschmelze in der ersten Runde. Was soll die Mannschaft denn bloß künftig machen ohne den Aziz? Bälle einfach so ins Tor schießen? Boysen wird sich was einfallen lassen müssen.Wir Fans wollen schließlich was zu meckern diskutieren haben für unser Geld. Ich kann nur hoffen, dass Aziz‘ Abgang nicht noch weitere Identifikationsfiguren mit sich zieht. Zumindest Franky dürfen wir auf keinen Fall verlieren!
Schön war’s gegen die 60er. Nach gefühlten hundert verlorenen Spielen endlich mal wieder gewonnen. Und dann gleich mit 2:1! Zwei herrliche Tore von N’Diaye, der für einige völlig unverständlich für Fillinger eingewechselt wurde. Man weiß ja manchmal wirklich nicht, was sich der Trainer so denkt, wechselt der einfach den Sieg ein…

Offenbar hat es sich nun endlich herumgesprochen, dass ich nach zweimonatiger, medizinisch bedingter Zwangspause wieder dabei bin. Solange hatte sich die Mannschaft fairer Weise zurück gehalten und ich nichts, aber auch rein gar nichts verpasst. Ich habe den Jungs dann in der Halbzeitpause gesagt, dass sie jetzt wieder Ernst machen dürfen, und siehe da: Ich kann die Mannschaft noch erreichen!

Die blauen Münchner haben übrigens ihr Motto geändert. Nix mehr mit „Mir san mir“. Eingedenk des neuen Investors aus Arabien heißt das jetzt: „Mir san Emir“.

Was gab’s noch gegen 1860? Jede Menge frischen Wind! Und das nicht nur auf dem Platz (N’Diaye) sondern vor allem auf den Rängen (Windstärke 7). Ich finde, angesichts der überdurchschnittlich guten Sauerstoffversorgung sollte man den O-Block umbenennen in 0²-Block. Oder in Chicago-Corner (Chicago = Windy Town). Eine hübsche Idee wäre es auch, die Flutlichtmasten mit Windrädern zu bestücken. So könnten wir den Strom für’s Licht klimaneutral und atomtechnikfrei direkt vor Ort produzieren. Der Standort wäre geradezu ideal: An 365 Tagen im Jahr eine steife Brise – das gibt’s noch nicht mal an der Helgoländer Steilküste. Tepco, übernehmen Sie!

Einen gesegneten Sonntag wünscht Euch
Euer aller Frankybeauftragter

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8 Gedanken zu „Aus is´s ohne Aziz

  1. Hermann Pages

    Wacho, ich wußte ja gar nicht das Du in der Klinik warst. Was haben sie Dir dort zum Essen gegeben, etwa einen Friede, Freude, Eierkuchen oder bist Du dort scotich ernährt worden?
    Liegst Du vllt. doch noch in der Klinik und Dein Kommentar ist gar nicht von Dir???

    Antwort
  2. Hermann Pages

    Wacho, bevor Du mich jetzt tadelst, ich habe wieder mal nicht richtig gelesen, tut mir leid aber ich bin ja so enttäuscht das Aziz gehen muß.

    Antwort
    1. wacho_chorro

      Hermann, alleine am Stil solltest du erkennen das ich nicht der Schreiberling bin.

      Es war unser Frankybeauftragter !

      Im übrigen sind wir der einzige Fanclub mit einem Frankybeauftragten.

      Antwort
  3. Neuzugang

    Mir san Emir … also echt, das ist ein Knüller. Hab Tränen in den Augen und werd hier wohl häufiger mal reinschauen ;]
    Guter Kommentar, Grüße von „außerhalb“

    Antwort

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