FSV schlägt sich selbst – 0:2 (0:0) bei Union Berlin!

Am heutigen Sonntag setzte sich die Serie der Misserfolge für den FSV Frankfurt weiter fort. Mit 0:2 (0:0) unterlag man vor 16619 Zuschauern bei Union Berlin und ist nun bereits seit 11 Spielen in Serie ohne Sieg. Die neuerliche Niederlage im Stadion “An der alten Försterei” haben sich die Bornheimer selbst zuzuschreiben, taten sie alles, eine nicht gerade mit Spielwitz agierende Heimmannschaft aufzubauen und zum Sieg zu führen.

Der FSV, bei dem Trainer Hans-Jürgen Boysen im Vergleich zum vergangenen  Heimspiel gegen den VfL Bochum  lediglich Fillinger für den kurzfristig erkrankten Kapitän Schlicke ins Team brachte, begann gut und setzte die ersten offensiven Akzente. Den ersten Aktionen von Gjasula und Fillinger fehlte jedoch noch die Entschlossenheit. Die Gastgeber waren hingegen nur sporadisch gefährlich und hatten ihre beste Phase als Heitmeier in der 23. Spielminute verletzungsbedingt behandelt werden musste und der FSV fünf Minuten in Unterzahl agierte. Die besseren Chancen hatten die Bornheimer. Wunderlich verzog freistehend nur knapp von der rechten Seite und Fillinger traf nur die Unterkante der Latte. Eine Pausenführung für den FSV wäre mehr als verdient gewesen. Da auch Gledson im Anschluss an eine Ecke nicht erfolgreich war, ging es mit einem o:0 in die Kabinen.

Nach der Pause das gleiche Spiel. Der FSV hatte die Partie im Griff und hatte Pech, dass Schiedsrichter Christ ein klares Foulspiel an Dahlén im Strafraum der Berliner nicht ahndete. Weitere Chancen blieben zunächst aus, bis Marc Heitmeier und Patric Klandt im Zusammenspiel nach einem eigenen Einwurf in der eigenen Spielhälfte  einen fatalen Fehler begingen und die “Eiserenen” auf die Siegesstraße brachten. Heitmeier warf den Ball zu Klandt zurück und dieser passte den Ball halbherzig zurück auf Heitmeier. In diesen Pass lief Mattuschka hinein und hatte keine Mühe, den weit vor seinem Tor stehenden Klandt zu überwinden. Die Führung für die Gastgeber war aus dem Nichts gefallen. Danach warf der FSV nochmals alles nach vorne, doch weder Mölders, der seinen Meister im Berliner Schlussmann Höttecke fand, noch Gjasula waren erfolgreich. Besser machten es die Berliner, die eine der sich ihnen nun bietenden Kontergelegenheiten nutzten. Mosquera war in der 89. Spielminute per Kopf erfolgreich und besiegelte eine weitere bittere Niederlage für den FSV.

Am kommenden Freitag, den 15.04.11, empfängt der FSV Frankfurt den TSV 1860 München im Frankfurter Volksbank-Stadion am Bornheimer Hang. Spielbeginn ist um 18:00 Uhr.

(Blueaeroplane)

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4 Gedanken zu „FSV schlägt sich selbst – 0:2 (0:0) bei Union Berlin!

  1. Hermann Pages

    Ich weiß nicht wie Du das siehst, aber für mich haben sich Unsere der Form der Vorrunde angenähert, dies war doch wirklich nicht schlecht was sie gespielt haben. Was meinst Du dazu?

    Antwort
    1. wacho_chorro

      Naja, Union hat uns auch spielen lassen. Allerdings haben wir in der Vorrunde auch Tore geschossen. Ich hoffe mal, dass dies kein Strohfeuer war und wir gegen den DFB-Liebling 1860 genauso weiterspielen und gewinnen.

      Antwort
      1. Hermann Pages

        Wacho, ich glaube nicht, dass die uns freiwillig so spielen ließen, ich hoffe auf einen Aufwärtstrend.
        Wie ich gelesen habe, soll 60 noch nicht gerettet sein, Gläubiger müssen auf viel Geld verzichten, ob sich die Bayern das erlauben können, bei ihren Fans. Das gibt ein Volksaufstand wenn der Uli den 60ern Geld schenkt.

      2. wacho_chorro

        Naja, bin halt ein wenig skeptisch. Aber vielleicht werde ich ja überrascht am Freitag.

        Zum Thema Uli und die Blauen, der hilft net aus Gefälligkeit. Denen bricht ein Mieter weg und dann wären die „Verluste“ größer. Reines wirtschaftliches Interesse lässt ihn den Blauen unter die Arme greifen. Was auch seine Aufgabe im Verein ist, nämlich wirtschaftlichen Schaden vom Verein abzuwenden !!
        Viel interessanter ist hier das Verhalten des DFB, glaube kaum dass ein „kleinerer Verein“ die selbe Nachsicht erhalten hätte.

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