Schock in letzter Sekunde-FSV unterliegt auch in Cottbus mit 1:2

Am gestrigen Freitagabend  setzte sich die Negativserie des FSV Frankfurt in der 2. Fußball-Bundesliga fort. Mit 1:2 unterlag man beim FC Energie Cottbus in buchstäblich letzter Sekunde mit 1:2 (0:o), weil Energie-Torjäger Petersen in der Nachspielzeit  mit seinem 15. Saisontor erfolgreich war. Zuvor hatten die Bornheimer eine durchaus ansprechende Leistung gezeigt und hätten mindestens einen Punkt verdient gehabt.

Vor 8520 Zuschauern in Cottbus hatte FSV-Trainer Boysen sein Team umgestellt. Für die gesperrten Christian Müller und Wunderlich rückten  Fillinger und Heitmeier in die Startelf. Heitmeier  bildete mit Cinaz zusammen eine so genannte “Doppel-Sechs” im Mittelfeld, während Hickl die Postion von Christian Müller übernahm und Bouhaddouz im rechten Mittelfeld begann. Die Bornheimer fanden recht gut ins Spiel und ließen bis kurz vor der Pause kaum etwas in der Defensive anbrennen. In der Offensive hätte Sascha Mölders für die Führung des FSV sorgen können. Nach einer Flanke von Bouhaddouz lenkte er den Ball am vedutzten Energie-Keeper Kirschbaum vorbei, traf aber nur den Pfosten des Cottbuser Tores. Dies war die Großchance der ersten Halbzeit. Lediglich der Cottbuser Adlung hatte noch eine nennenswerte Chance für die Gastber. Sein Lupfer verfehlte das FSV-Tor in der 45. Spielminute jedoch deutlich.

Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag. Cottbus bekam in der 49. Spielminute einen Freistoß aus etwa 20 Metern zugesprochen. Shao schlenzte den Ball über die FSV-Mauer und Patric Klandt konnte den Ball noch an den Innenpfosten lenken. Da sich jedoch niemand in der FSV-Abwehr um die nachrückenden Cottbuser Spieler kümmerte, konnte Hünemeier den Ball unbedrängt über die Linie drücken. Die Gastgeber führten quasi aus dem Nichts und hätten nur wenig später mit einer analogen Freistoßsituation fast die Vorentscheidung erzielt. Die Bornheimer hatten Glück, dass der Kopfball des nachsetzenden Brzenska aus fünf Metern das leere FSV-Tor knapp verfehlte. Danach fingen sich die Bornheimer etwas und FSV-Trainer Boysen reagierte, Für Cinaz kam zunächst Cidimar ins Spiel (64. Spielminute) und zehn Minuten später N’Diaye für Fillinger. Während Cidimar zumindest andeutete, das er künftig für mehr Torgefahr seitens des FSV sorgen kann, führte sich N’Diaye sogleich prächtig ein. Zwei Minuten nach seiner Einwechslung schlug er eine schöne Flanke in den Cottbuser Strafraum und Bouhaddouz war zur Stelle. Mit seinem platzieren Kopfball ins Eck ließ er dem Cottbuser-Keeper Kirschbaum keine Abwehrchance. Statt nun auf Sicherung bedacht zu sein, spielte der FSV weiter munter nach vorne und war bei Cottbuser Kontern immer anfällig. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch in den letzten 10 Minuten, in denen die Gastgeber das bessere Ende für sich hatten. In der Nachspielzeit erzielte der Cottbuser Torjäger Petersen aus fast unmöglichem Winkel den Siegtreffer für die Gastgeber  und die Bornheimer standen am Ende wieder einmal mit leeren Händen dar und kassierten die dritte 1:2-Niederlage in Folge.

Am kommenden Freitag, den 04.03.11, gastiert der FSV Frankfurt beim Spitzenreiter Hertha BSC Berlin. Anpfiff dieser Partie im Berliner Olympiastadion ist um 18:00 Uhr.

(Blueaeroplane)

 

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