Pressemitteilung von Frankfurt tu was

Einigung ist Sieg der Vernunft

Januar 22, 2011

21.01.2011

Die Initiative Frankfurt tu was! begrüßt es, dass heute im Römer Vertreter der Stadt Frankfurt am Main und des FSV Frankfurt eine Vereinbarung unterzeichnet haben, die den Startschuss zur europaweiten Ausschreibung für die Erneuerung der maroden Haupttribüne im Frankfurter Volksbank Stadion gibt. „Wir gehen davon aus, dass die zwischen Stadt und Verein abgesprochene Planung den Anforderungen der Deutschen Fußball Liga Genüge trägt und die Ausschreibung nun schnellstens vollzogen wird, damit der FSV die Lizenz für Zweitligafußball in der Saison 2011/12 am Bornheimer Hang erhalten kann“, sagt Andreas Wörner, der Sprecher der Initiative.

Die Initiative Frankfurt tu was! zeigt sich zufrieden mit der Tatsache, dass die Vollendung des Stadionumbaus nun scheinbar unumstößlich feststeht. Das Schicksal einer 18 Millionen Euro teuren Bauruine bleibt dem Frankfurter Volksbank Stadion damit wohl erspart, die Verschwendung von Steuergeld scheint endgültig abgewendet. „Es freut uns, dass sich die Vernunft offenbar letzten Endes durchgesetzt hat. Selbstverständlich werden wir die weitere Entwicklung genau verfolgen und insbesondere dem Ergebnis der Ausschreibung sowie der Haltung der nach der Kommunalwahl neu aufgestellten städtischen Gremien mit Interesse entgegen sehen. Wir erwarten, dass die Kommunalpolitik nach dem 27. März das Projekt auf dem nun eingeschlagenen Weg geradlinig zu einem guten Ende führt und der Geschichte des Stadionumbaus keine weitere überraschende Volte mehr hinzufügt“, sagt Wörner.

Die Initiative Frankfurt tu was! gibt weiter bekannt, dass die Laufzeit der von der Initiative initiierten Online-Petition Mitte der Woche endete. 1.775 Personen haben den Aufruf für einen sofortigen Umbau der Haupttribüne des Frankfurter Volksbank Stadions per Eintrag im Internet unterstützt. Dazu kommen 5.065 Unterzeichner, die sich auf Sammellisten eingetragen haben, so dass nun insgesamt 6.840 Unterschriften zusammen gekommen sind.

„Wir sind mit diesem Ergebnis sehr zufrieden und danken allen Unterzeichnern ganz herzlich für ihre großartige Unterstützung. Es war sehr schön zu erleben, dass sich viele Bürger und Freunde des Frankfurter Fußballs – weit über die eigentliche Anhängerschaft des FSV Frankfurt hinaus – für das ausgerufene Ziel engagiert haben. Einzelne Personen – die übrigens keine Mitglieder der Initiative Frankfurt tu was! sind – haben auf eigene Faust sogar mehrere hundert Unterschriften gesammelt und uns zukommen lassen. Daneben gab es auch Menschen, die sich die Mühe gemacht haben, einen Briefumschlag zu frankieren und zur Post zu tragen, nur um uns einen Bogen allein mit ihrer Unterschrift und der ihres Ehepartners zuzusenden. Diese Beispiele haben uns gerührt und zeigen, dass der FSV Frankfurt für viele Menschen eine echte Herzensangelegenheit ist“, zieht Wörner ein Resümee.

Einigen Zuspruch hat die Initiative auch von Fans anderer Vereine erhalten, die bereits einmal zu Gast am Bornheimer Hang gewesen sind und die besondere Atmosphäre des kleinen, traditionsreichen Stadions sowie die freundliche Aufnahme durch die FSV-Fans in guter Erinnerung behalten haben. „Für alle, die uns unterstützt haben, freut es mich, dass das gemeinsame Ziel nun erreicht scheint: Das Stadion am Bornheimer Hang hat eine Zukunft und Profifußball wird dort weiter möglich sein“, sagt der Sprecher.

Die Initiative Frankfurt tu was! bittet alle, die noch Listen mit gesammelten Unterschriften haben, diese in den nächsten Tagen der Initiative zukommen zu lassen. Die gesammelten Unterschriftenlisten sollen dann im kommenden Monat der Stadt Frankfurt übergeben werden.

(A. Wörner)

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