FRANKfurt tu was !! // Pressemiteilung 16.DEZ2010

Die Initiative Frankfurt tu was! hat die Nachricht, dass die Frankfurter Volksbank ihr Sponsoring des Stadions am Bornheimer Hang und des FSV Frankfurt fortsetzen wird, mit Freude aufgenommen. „Mit diesem Schritt zeigt die Bank, dass sie zum FSV Frankfurt und zum Stadion am Bornheimer Hang steht sowie dass beide eine Zukunft haben und verdienen. Das Engagement der Frankfurter Volksbank ist ein wesentlicher Beitrag dazu, dass die Sportstätte weiter sinnvoll genutzt werden kann und nicht als Bauruine enden muss“, sagt Andreas Wörner, der Sprecher der Initiative Frankfurt tu was!.

Gleichzeitig warnt er vor übertriebenem Optimismus: „Alles hängt jetzt davon ab, ob die DFL für die kommende Saison eine Ausnahmegenehmigung für den Spielbetrieb in der 2. Fußball-Bundesliga im Frankfurter Volksbank Stadion erteilt. Es ist durchaus vorstellbar, dass die Frankfurter Volksbank bei einem erzwungenen Umzug des FSV in die Commerzbank-Arena von ihrer soeben getroffenen Zusage zurücktritt. Dieses Szenario wäre der Super-Gau für den FSV Frankfurt, der dann mit Sicherheit nicht mehr konkurrenzfähig und zum Abstieg verdammt wäre. Auch die Zukunft des Stadions am Bornheimer Hang wäre dann massiv infrage gestellt und damit die Sinnhaftigkeit der bisher dort verbauten 18 Millionen Euro Steuergeld. Bis zur endgültigen Entscheidung der DFL ist also noch nichts sicher“, betont Wörner.

Wenig überraschend kam für die Initiative Frankfurt tu was! das Abrücken des Frankfurter Sportdezernenten Markus Frank von seiner Radio hr1 gegenüber getroffenen Aussage, die Frankfurter Oberbürgermeisterin habe in Verhandlungen mit der DFL erreicht, dass der FSV Frankfurt weiter am Bornheimer Hang spielen dürfe. Wenige Tage nach dieser Erklärung sprach Frank in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung lediglich noch von „guten Gesprächen und vielversprechenden Signalen“. Die Initiative sieht die Stadt Frankfurt und insbesondere OB Roth sowie Stadtrat Frank in der Pflicht, alles in ihrer Macht stehende dafür zu tun, damit die DFL die erhoffte Zusage erteilt. Und selbstverständlich fordert Frankfurt tu was! nach wie vor die baldige Offenlegung der konkreten Umbaupläne, die den Anforderungen der DFL Rechnung zu tragen haben.

Kritisch wertet Frankfurt tu was! die per Presseerklärung des Fraktionsvorsitzenden Helmut Heuser bekundete Haltung der Frankfurter CDU, Kunstrasenplätze für Amateur- und Jugendmannschaften bauen, den Profisport aber sich selbst zu überlassen zu wollen. „Wenn dieses Verständnis von Sportförderung sich durchsetzt, bedeutet dies das politisch gewollte Aus für jeglichen Profifußball in unserer Stadt unterhalb von Eintracht Frankfurt. Heute und auch nicht in absehbarer Zeit hat kein anderer Frankfurter Fußballverein die Möglichkeit, die WM-Arena im Stadtwald wirtschaftlich sinnvoll zu nutzen. Allein mit eigenen Mitteln wird auch kein Verein eine kleinere, angemessene Sportstätte errichten können“, stellt der Sprecher der Initiative, Andreas Wörner, klar. „Wir bedauern es, dass die CDU versucht, den Amateur- und Breitensport gegen den Spitzensport in Stellung zu bringen. Unserer Meinung nach sind Amateur- und Profisport, Basis und Spitze, untrennbar aufeinander angewiesen und sollen ihren spezifischen Bedürfnissen entsprechend auch zu ihrem Recht kommen“, so Wörner.

Die Initiative Frankfurt tu was! schließt aus dieser verschiedentlich postulierten Haltung der CDU, dass die Christdemokraten den Umbau des Frankfurter Volksbank Stadions offenbar nur widerwillig begleiten. Die Initiative hält es sogar für denkbar, dass die Entscheidung zur europaweiten Ausschreibung des Tribünenumbaus vor allem wegen strategischer Überlegungen im Vorfeld der Kommunalwahl getroffen worden ist. „Vielleicht glaubt Stadtrat Frank, mehr Sympathien gewinnen zu können, wenn er vor der Wahl zehn neue Kunstrasenplätze einweiht anstelle einer Tribüne“, sagt Wörner. „Es sollte aber jedem Wähler klar sein, dass die CDU-Fraktion sehenden Auges die Existenz des FSV Frankfurt als Profifußballverein aufs Spiel gesetzt hat, als sie den Umbau des Bornheimer Hangs aufs nächste Jahr verschob“, sagt Wörner abschließend.

Kontakt: Andreas Wörner, Telefon 06109 378674, Mobil 0163 1332945

E-Mail frankfurt-tu-was@arcor.de

http://www.frankfurt-tu-was.de

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2 Gedanken zu „FRANKfurt tu was !! // Pressemiteilung 16.DEZ2010

  1. Hermann Pages

    Der Herr Frank kann mich nicht mehr überraschen, der weiß doch schon, dass das was er jetzt sagt morgen von ihm widersprochen wird.

    Antwort

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