Von einem der auszog, um in Bunslau das Hochzeitsfeiern zu lernen

Am Anfang stand das Ja – Wort.

Das Leben schreibt die geilsten Geschichten. In Bunslau (Nieder – Schlesien) heiratet eine Polin einen Argentinier und beide leben auf Mallorca.

Aber mal von Anfang  an, trotz aller Warnungen sämtlicher verheirateter BORRACHOS ließ Walter es sich nicht nehmen seine Marcela zu heiraten. Drohungen und Warnungen halfen wirklich nix, aber pssst, die beiden passen schon zusammen !

Also machte ich mich mit meinem geliebten Weibe auf gen Bunslau, über Breslau natürlich. Wer noch nie in einer CRJ7 gereist ist, sollte dies schnellstens nachholen. Jetzt weiss ich wie sich eine Ölsardine fühlt, nur bekommt diese keine Platzangst. Selbst mein Weibe hatte leichte Platzprobleme und das lag nicht daran, dass ich neben ihr saß. ein Condor-Flug in die Karibik ist eine Luxus-Kreuzfahrt dagegen. 😉

Der Breslauer Flughafen ist recht nett, beim Verlassen der Maschine kann man durch eine SAUBERE !!! Glasfront auf den Besucherparkplatz schauen und sieht ob die Abholer schon da sind. Nach gefühlten 5 Metern Busfahrt gings in ein Terminal von der Größe eines Kioskes. Recht flott kam unser Gepäck und ab ging´s in ca. 100 KM entfernte Bunslau.

In Bunslau wurden wir erstmal von der Brautfamilie begrüßt und zugleich bewirtet.

Leicht übersättigt und somit die Synapse auf Sparflamme lief ich dann voll in die Falle. „Würdest du mit mir nach Berlin fahren um noch einen Gast und einen BORRACHO abzuholen?“ war die Frage die ich nicht wirklich realisierte. Die Reaktionen die meinem vorlauten JA folgten hätten mir Warnung sein sollen.

Also fuhren der Bräutigam, einer seiner Schwager und ich mit ein paar Flaschen Wein im Gepäck nach Berlin. Berlin liegt übrigens ca. 200 KM von Bunslau entfernt.

Pünktlich um 19.00 Uhr waren wir am Flughafen Schönefeld um Ariel einzusammeln. er kannte mich nicht und so verarschten wir ihn erst einmal. Ich sprach ihn, nachdem er vom Bräutigam begrüßt wurde, auf Deutsch an und verlangte seine Papiere. Der Arme kann weder deutsch noch englisch. Mein energisches „PASSPORT!!!!!“ verstand er wohl und übergab mir seine Papiere. Nachdem ich kurz in den Pass schaute bedankte ich mich herzlich und rannte davon. Sein Gesicht war köstlich !!!!!!!!

Nachdem wir den ganzen Flughafen mit unserem Gelächter auf uns aufmerksam gemacht hatten, zogen wir es vor an den Flughafen Tegel zu fahren. Im Auto wurde mir eröffnet das Jorge erst in 3 Stunden landen sollte !!!!

Also, ab nach TXL und dort erstmal ein Bier getrunken, denn die Weinflaschen leerten der Schwager und ich schon auf der Hinfahrt.

In Tegel nach dem 1. Bier erstmal das „Terminal“ gewechselt und im nächsten noch ein Bier getrunken, dann wurden wir aus der Bar hinaus komplimentiert. nicht weil wir so laut waren, NEIN die haben um 22.00 Uhr geschlossen. Der letzte Ort an dem man Bier kaufen konnte war dann das Burger-King, allerdings nur bis 22.30 Uhr, denn dann schloss der King. Was für ein Drecksflughafen !!!!!

Allerdings muss ich das Personal in den beiden Betrieben loben, die waren wirklich äusserst freundlich !!!

Nachdem in der Hauptstadt durchgesickert war, dass die BORRACHOS in TXL herumlungerten kam auch noch Gambrinus vorbei, der bereits tagsüber angereist war und noch Freunde Bekannte besuchte.

Dem lieben Gott schien unser Auftreten nicht zugefallen und er strafte uns damit, dass er die Ankunft um 45 Minuten verspätete. Und das alles ohne Bier !!!!

Irgendwann war dann endlich der Vogel gelandet und was macht Jorge? Der kommt wirklich als allerletzter raus. Inzwischen war es bereits nach Mitternacht.

Also, ab ins Auto, diesmal zu 5 und ab Richtung Polen. Die nächste Raststätte war unser und dort machte man dann auch etwas Umsatz mit Speisen und Getränken. Die ärmste Sau war unser Fahrer, der konnte keinen Tropfen trinken.

Um kurz nach 3.00 Uhr fiel ich dann endlich ins Hotelbett.

Am nächsten Morgen Mittag schaute ich dann mal unser Hotel von aussen an

Nachdem alle wach waren, ging es in ein typisch Nieder-Schlesisches Restaurant

Der restliche Tag wurde mit vorbereitender Erholung verbracht.

Bunslau hat recht viel zu bieten. Was mich allerdings mehr interessierte als Keramik waren folgende Auslagen

Der Termin in der Kirche rückte immer näher !

Nach der Kirche noch schnell auf´s Foto mit dem Hochzeitspaar geschmuggelt

Und dann ging´s zur Hochzeitsfeier und ich muss neidlos anerkennen dass das mit Abstand die beste Hochzeitsfeier war, die ich besuchen durfte.

Hier ein paar Eindrücke

Am 2. Tag der Hochzeit wurde auch noch der Geburtstag des Bräutigam´s gefeiert.

Alles in allem ein fantastisches Wochenende.

Advertisements

5 Gedanken zu „Von einem der auszog, um in Bunslau das Hochzeitsfeiern zu lernen

  1. Gambrinus

    Hut ab, das ist prompte Berichterstattung!

    Es wäre noch angebracht zu erwähnen, daß das begehrteste Objekt an beiden Abenden nicht der Brautstrauß, sondern die mitgebrachte Plastikpickelhaube war, die bei jung und alt größten Anklang fand!

    Antwort
  2. Hermann Pages

    Und unser verfressener und bewegungsfauler Wacho als Standfilmer.
    Außerdem solltest Du Deine Beiträge als gesundheitsgefährdent apostrophieren. So z.B. “ Für Dicke nicht geeignet“ o.ä.

    Antwort
    1. Gambrinus

      Obacht, er hat die hochenergetischen Schweinefleischbilder noch nicht hochgeladen! Da gehen die Arterien vom Anschauen zu!

      Antwort
    2. wacho_chorro Autor

      Wen titulierst du hier als bewegungsfaul? Mein Zimmer lag 2 Stockwerke über dem Ballsaal !!!

      Abgesehen davon musste ich mir ständig neue Verstecke suchen um von meiner Frau nicht beim Wodka trinken erwischt zu werden. 🙂

      Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s