TAG 1:
Angekommen auf einem meiner beiden Lieblingsflughäfen (PMI & EZE) wurde traditionell noch vor Ort ein Erfrischungsgetränk zu mir genommen.
Die restlichen Erinnerungen an den ersten Abend sind nur noch verschwommen vorhanden, da ich ich gefühlsmässig in jeder Bar zwischen dem Flughafen und Alcudia einen Begrüßungstrunk nehmen musste. Immerhin wusste ich noch im tiefsten Inneren, dass ich nicht im BORRACHOS – Hauptquartier schlafe sondern für die Dauer meines Urlaubs ein Zimmer in der Nähe hatte.
TAG 2:
Nach dem Aufstehen musste ich erstmal erschrocken feststellen, dass die einheimische Flora sich vehement geändert hat.
Es gibt fast nix schöneres als den Blick auf´s Meer.
Es ist ausserdem wunderbar Sonntags in den Supermarkt zu laufen und sich mit allerlei kulinarischen Köstlichkeiten einzudecken. Leider dachte ich erst nach dem Verzehr an die Fotos.
Nachdem Espresso kam ich auch noch auf die verrückte Idee mit meiner Frau einen ausgedehnten Spaziergang zu unternehmen.
Gesagt, getan ! Runter zum Sporthafen und dem Sonnenuntergang bei der Arbeit zugeschaut.
TAG 3:
Seltsamerweise arbeitet der Sonnenaufgang hier auch.
Den Vormittag verbrachte ich damit herumlungern und die Frauen in der Küche anzutreiben. Als Dankeschön dafür durfte ich dann auch alleine zum Supermarkt laufen und es gab kein Honorar als Einkaufsberater.
Etwas später gab es dann endlich was zu Essen.
Dazu wurde ein Vino tinto gereicht.
Als Nachtisch gab´s hausgemachte karpatka.
Was für ein Schmaus.
Danach musste ich mich erstmal ein paar Stunden hinlegen, da der Magen sämtliches Blut aus meiner Synapse gezogen hatte.
Um Mitternacht konnten wir uns dann doch zu einem Abstürzer aufraffen.
TAG 4:
Der Morgen wurde genutzt um einen Alibi – Spaziergang über den Markt zumachen. Allerdings sind die Häuser viel interessanter als diese unsäglichen Touristen.
Um mich zu trösten, dass ich nicht dem Spiel gegen Aachen beiwohnen konnte, veranstaltete mein Herbergsvater ein kleines Parilla.
Als Nachtisch gab´s nen Regenbogen gratis.
Nach dem FSV Spiel musste ich mich irgendwie trösten und wir gingen zu Ramon um meine Tränen zu trocknen.
TAG 5:
Der Tag begann wie immer mit diversen Köstlichkeiten, nämlich den Frauen bei Essen zubereiten zuzuschauen.
Das Produkt der Mühe:
Nach dem Essen wurde mir eine besondere Ehre zu Teil. Ich wurde in die Argentinien-Auswahl von Mallorca berufen.
Anschliessend ging´s an den Strand. Allerdings nicht an meinen geliebten Strand, sondern nach Pollensa.
TAG 6:
Heute standen Pflichttermine beim span. Steuerberater und bei der Bank an. Ich liebe es zu warten.
Nach getaner Arbeitet habe ich mich noch mit einem Tiramisu – Eis belohnt.
Der Rest des Tages wurde aufgrund des Regens gefaulenzt.
TAG 7:
Petrus meinte es ab Mittag gut mit uns, und bestrafte uns mit Sonne.
Also ab an den Strand. Allerdings gab´s vorher noch eine Überraschung. Eine Bar die ich in 16 Jahren nie geöffnet gesehen habe, hatte offen. Es war keine Neu-Eröffnung, die Bar war in den 16 Jahren sichtbar in Betrieb. Allerdings nie wenn ich dort lang kam.
Danach ein wenig an den geliebten Strand von Alcudiá.
Auf dem Heimweg mal schnell das Ortsschild fotografiert.
Später ging´s dann zum Kaninchen – Essen.
TAG 8:
Rekonvaleszenz
TAG 9:
Der Ausblick am Morgen ist eher bescheiden und zwingt mich die Tagespläne zu ändern.
Dann “klart” es kurz auf.
Das war aber nur ein Trick um uns raus zulocken. Denn kurze Zeit später regnet es dann richtig und wurde auch schön kalt.
Das Ende vom Lied.
Also habe ich das gemacht, wozu ich zu Hause so gut wie nie komme. Jede Menge Kaffee und Wasser und gelesen. Einfach nur gelesen. Bis Mitternacht waren es dann immerhin 500 Seite die ich geschafft habe !
TAG 10:
Endlich viel Sonne, und was mache ich? Ich fahre ins BORRACHOS – Befehlszentrum und tausche nen Wasserhahn aus. Noch eine kurze Begehung und dann aber ab an den Strand.
Dort musste ich mich erstmal stärken.
Danach kam wieder das übliche Spielchen, der Magen zieht das gesamte Blut aus der Synapse und völligst apathisch kann ich nur den “Miramar” geniessen.
TAG 11:
Heute ging´s völligst Vorurteilsfrei auf den Markt. Ich bin ehrlich, ich habe es diesmal genossen. Ich habe mich nämlich auf die Kaufaktionen der Touris konzentriert und bekam beste Unterhaltung geboten. Es ist unglaublich das es immer noch Menschen gibt die nicht merken das sie billigste Kopien von allem aufgeschwätzt bekommen. empfehlenswerte Höhepunkte: “Silber” & “Gold” Verkaufsstände.
Bei mir hingegen verkehrte Welt. Meine Frau kaufte nix und ich deckte mich in einem Geschäft ein. Das gab´s noch nie. Als ich sie fragte ob sie krank sei, bekam ich nur übelste Beleidigungen zu hören.
Nach meiner Einkaufs-Orgie ging´s an den Strand zum Essen. Ich bin übrigens der Meinung ich sollte weniger Freunde auf der Insel haben. Langsam artet es nämlich in Arbeit aus, jeden zu besuchen und dort etwas zu essen.
Als Nachtisch dann auf Anordnung meiner Frau ab ins Eiscafé. Für mich gab´s den geliebten Espresso
für meine “Regierung” gab´s
Beides wurde mit folgendem Ausblick genossen.
Abends betrieben wir dann ein wenig Bar-hopping. Es gab ein paar “Einheimischen-Tipps” und ein paar nette Touri-Kneipen,der Abend endete dann in einem Irish Pub.
Dachte ICH zumindest.
Ich bekam nämlich um 02.00 Uhr nachts noch eine Ausbildung zum Gaucho mit anschliessendem Test ! Hier das Foto während der Prüfungsphase:
Völligst überwältigt von der bestandenen Prüfung gab ich dann nen “Stand-Up Hamlet” zum Besten.
Und so endete dann der Tag 11.
TAG 12:
Heute will ich euch noch 2 weitere Bewohner unserer Herberge vorstellen.
Canela und die vermutlich einzige autistische Katze der Welt namens Murca.
Heute gaben wir den typischen Touri.
Abends dann noch einen Fototermin, doch dazu später mehr.
TAG 13:
Heute musste ich in die BORRACHOS – Zentrale. Administrative Erledigungen standen an. Ebenso die Anstandsbesuche bei allen Nachbarn die ein kaltes Bier im Kühlschrank hatten.
Ein kurzes Foto – Shooting.
Danach gings mal wieder an den Strand. Ich machte ich von meiner von Gott gegebenen Faulheit gebrauch und bewegte mich nicht.
Auf dem anschliessenden Heimweg noch schnell den Sonnenuntergang gegrüßt.
Später gings dann noch eine Kleinigkeit essen.
TAG 14:
Heute habe ich mal wieder ausgeschlafen, herrlich war´s. Dann eigentlich nur noch warten bis der Herbergsvater & die Herbergsmutter aufgestanden waren und dann kam auch schon prompt unser Fahrdienst.
Wir wollten nämlich Paella essen !
Danach ging´s gesättigt nach Hause zur verdienten Siesta.
Der Rest des Tages wurde dann mehr oder weniger verbummelt, bzw. mit den obligatorischen Einkäufen verbracht.
TAG 15:
Heute bekam ich dan endlich die versprochenen “Kroket”.
Nach dem Essen wollten wir eigentlich noch auf dem Weg zum Strand nach Möbeln für die BORRACHOS – Zentrale schauen und betraten aus diesem Grund ein Möbelgeschäft. Dort arbeite eine sehr sympathische Argentinierin. Nachdem die beiden Damen ins Gespräch kamen stellten Sie fest, das die besten Freunde der Verkäuferin aus dem selben Dorf stammen wie meine Frau.
Ein 20.000 Seelendorf am anderen Ende der Welt und wo trifft man sich? In Alcudiá auf Mallorca.
El mundo es un Panhuelo !!!
Der Knaller : Man kannte sich auch noch über diverse Ecken !!
Also, der Strandbesuch war gestorben und man verabredete sich und verbrachte gemeinsam den Rest des Tages.
Nachts gings dann auf Abschiedstour.
TAG 16:
Abreisetag. Heute kam es für mich zum fast tränenreichen Abschied. Meine treuesten Freunde, die mit mir durch dick und dünn gegangen sind, gingen in den verdienten Ruhestand. Sie werden ihre Rente auf Mallorca geniessen.
Div. Argentinien-, Brasilien-, Frankreich, Mallorcabesuche, FSV Heim- und Auswärtsspiele, 2 Klassenerhalte, div. Benermer Kerbs haben wir gemeinsam bestritten.
Mit diesen beiden Freunden wäre ich auch zum Bundespräsidenten gewählt worden !!!!
Chau Amigos y gracias por todo !!!















































































































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Lieber Wacho denke daran, dass Du unbedingt beim Rückflug mehr Geld benötigst als auf dem Hinflug.
Grund: Gutes Leben setzt an und Du mußt 2 Plätze buchen.
Weiterhin gute Erholung und kümmere Dich nicht um Fußball, bringt nur graue Haare.
Naja, mit 2 Plätzen komme ich nicht hin. Wahrscheinlich muss ich mich selbst als Frachtstück verschicken? Ist es möglich in 4 Tagen ganze 20 Kg zuzunehmen? Ich befürchte schon .
Ich warte jetzt nur noch auf die Nachricht dass in Malle eine Hungersnot ausgebrochen ist und man dies einem “deutschen” Urlauber zu verdanken hat.
Naja, Sie wissen mich nicht einzugruppieren als “Halb-Residenten”.
Du meinst wohl “Doppel-Resistenten???
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Lieber Wacho,
Du erzählst soviel von Deiner Frau, aber ich kann sie nirgends sehen. Bist Du überhaupt mit Deiner “Ehefrau” dort, oder???
Sie versteckt sich hinter meinem Bauch
Ne, sie will nicht mit mir in Verbindung gebracht werden.
Wacho,
wundert Dich das??
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